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Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist in Deutschland sowohl im öffentlichen Recht als auch im Privatrecht geregelt. Das öffentlich-rechtliche Arbeitsschutzrecht wird durch den Staat sichergestellt. Verstöße werden durch Bußgelder oder als Straftaten geahndet. Im privaten Recht ist der Arbeitgeber nach § 618 des Bürgerlichen Gesetzbuches dazu verpflichtet, die Grundsätze der Gefahrenabwehr für Leben und Gesundheit der Beschäftigten bei der Einrichtung der Räume, der Beschaffung von Maschinen und der Verrichtung der Tätigkeiten zu beachten, soweit es die Natur der Arbeit gestattet. Verstöße können zu Schadenersatzforderungen durch die Beschäftigten führen. Die Haftung des Arbeitgebers ist aber ausgeschlossen, soweit die Berufsgenossenschaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung zuständig sind.

Das in Deutschland seit mehr als 100 Jahren bestehende "duale System" im Arbeitschutz besteht daher aus dem staatlichen Arbeitsschutzrecht und der Unfallverhütung.
 
   
Frage: Was ist unter der dualen Konzeption im Arbeitsschutz zu verstehen?
Paket: Personalwirtschaft_Buch_2
 
 
   
 

 

 

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