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1. Arzt schuldet Patienten Auskunft über Krankheit, Art, Schweregrad, Verlauf, Risiken, Nebenwirkungen
2. Keine Aufklärungspflicht bei allg. bekannten Komplikationen welche bei grösseren Eingriffen regelmässig auftreten 3. Erhöhte Aufklärungspflicht bei Anwendung von neuer Behandlungsmethode und in Fällen zweifelhafter Oerationsindikation mit hohem Risiko des Fehlschagens.
4. Orientierung an persönlichen Bedürfnissen und konkrente Situation des Patienten (inkl. Tatsachen welche aus rein medizinischer Sicht nebensächlich oder selbstverständlich erscheinen) 5. Aufklärung darf keinen Angstzustand hervorrufen (therapeutisches Privileg) 6. Bei Fremdsprachigen Patieten muss allenfalls ein Übersetzer beigezogen werden 7. Aufklärung über alternative Behandlungsmethoden, ihre Risiken und Erfolgsaussichten 8. Auch bei Operationserweiterung wird Einwilligung des Patieten benötigt.
9. Rechtzeitige Aufklärung so dass Patient Für und Wider abwägen kann. (Ausser bei Notfällen) 10. Empfänger der Aufklärung ist der Patient. Bei urteilsunfähigen liegt Entscheid bei gesetzlichem Vertreter. 11. Ausfall der Pflicht der Eingriffsaufklärung in folgenden Fällen:• Ausdrücklicher Verzicht dur den Patienten
(reduzierte Aufklärung erforderlich)
• Patient kennt die mit dem Eingriff verbundenen Risiken evtl. reduzierte Aufklärung • Notfälle
(Aufklärung muss so bald wie möglich nachgeholt werden)
• Ausnahmmsweise erlaubte Eingriffe gegen den Willen des Patienten
)z.B. bei Epedemien, Strafverfahren)
 
   
Frage: Haftpflichtversicherung im Medizinalbereich
Eingriffsaufklärung

Nenne einige der 11 Grundsätze
die bei der Eingriffsaufklärung zu beachten sind

Paket: Vermögen 8
 
 
   
 

 

 

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