Antwort

Angezeigt: 41 mal
Link senden

Kaufvertrag kann nicht vorgemerkt werden und hat nur Wirkung zwischen den Vertragsparteien. Beim Kaufvertrag wäre die Sicherung mittels Veräusserungsbeschränkung nur über den Richter möglich (bei drohendem Verkauf) – kann nicht vereinbart werden.
Das Kaufrecht kann im Grundbuch vorgemerkt werden und ist somit realobligatorisch geschützt, falls Susi Sorglos das Grundstück an einen Dritten verkaufen möchte (kein Gutglaubensschutz des Dritten).
Die Ausübung des Kaufrechtes ist alleine dem Berechtigten überlassen. Er ist nicht zur Ausübung verpflichtet, wenn er die Baubewilligung nicht erhalten würde. Beim Kaufvertrag ist die Bindung gegenseitig.
 
   
Frage: Susi Sorglos ist Eigentümerin eines Grundstückes in Rapperswil-Jona. Das auf dem Grundstück stehende Einfamilienhaus ist renovationsbedürftig. Die Investorin Schönen Wohnen AG möchte deshalb das Einfamilienhaus abbrechen und auf dem Grundstück ein neues Mehrfamilienhaus erstellen. Weil hohe Planungskosten anfallen, haben sich die Parteien zum Abschluss eines Kaufrechtes entschieden.
Die Parteien haben vom Abschluss eines Kaufvertrages abgesehen. Worin sehen Sie zwei Nachteile eines Kaufvertrages gegenüber eines Kaufrechtes aufgrund des vorstehenden Sachverhaltes?

Paket: Grundbuch
 
 
   
 

 

 

© by Aisberg GmbH : Webdesign, Marketing, Frauenfeld, Thurgau