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• Sich namentlich vorstellen.
• Gegenüber der Person Position beziehen und sie ansehen. Blickrichtung = Kommunikationsrichtung.
• Nicht unaufgefordert helfen. Sondern die Person erst fragen, ob sie Hilfe / Unterstützung wünscht.
• Begleitung auf Spaziergängen:
Zuerst nachfragen, wie die Person gerne geführt werden möchte. Es sich erklären lassen. Z.B. Arm reichen und einen halben Schritt vor ihr gehen.

Wichtig: Hindernisse ankündigen, indem die führende Person stehen bleibt: Schwellen, Verengungen der Gehfläche, Personen, Tiere, usw.

• Hilfsmittel verwenden: Brille, Lupe
• Lichtquelle: Passend. Je nach Augenleiden, sind die Augen Lichtempfindlich. Schutz mit Sonnenbrille, wenn nötig.

• Jeder Gegenstand muss einen festen Platz haben. Gegenstände nicht umplatzieren.

• Kontraste schaffen: z. B. beim Tischdecken: Weisser Teller auf blauem Tischset.

• Blindheit: Anordnung der Speisen auf dem Teller im Uhrzeigersinn. (6:00 Uhr = Fleisch / 3:00 Uhr = Gemüse

• Mobiliar / Gegenstände ertasten lassen.

• Blindenstock: Nicht verstecken und auch nicht an der Garderobe abgeben. Stock = immer direkt bei der erblindeten Person lassen.

• Ankündigung: Z.B. «Ich gehe mal aufs Örtchen, zum Händewaschen.» Gibt dem Blinden die Gelegenheit diskret mitzulaufen, sofern er auch sein Bedürfnis stillen möchte.

• Gefahren meiden: Nasse Böden, Stolperfallen beseitigen: Lose Kabel, aufstehende Teppichecken oder -kanten, Hindernisse im Weg, Schrank- und Zimmertüren immer schliessen.

• Hilfsmittel einbeziehen: Hörbücher, Brailschriftbücher, Grossdruckbücher, Lupen, sprechende Uhr
 
   
Frage: KOMMUNIKATION

Auf welche Kommunikationsregeln müssen Sie achten, wenn Sie auf Menschen mit Sehbehinderung / Blindheit treffen?

Seite 61

Paket: SRK Pflegehelferin Modul 1 Tag 3
 
 
   
 

 

 

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