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• Handel kann zu einer grossen Abhängigkeit eines Landes von einem
oder wenigen Produkten führen (z.B. Rohstoffabhängigkeit in
Entwicklungsländern)
• Neben Gewinnern gibt es auch Verlierer. Nicht mehr konkurrenzfähige
Sektoren müssen Leute entlassen. Umstrukturierungen sind gerade für
unqualifizierte Arbeitskräfte problematisch. Ob Handel von der Bevölkerung
als positiv beurteilt wird, hängt auch von der Entschädigung für die
Verlierer ab.
• Eine zu schnelle Öffnung kann Auslöser für eine Abwärtsspirale sein; vor allem
wenn wichtige und geschützte Sektoren plötzlich der globalen Konkurrenz
ausgesetzt sind. Eine derartige Strukturkrise verbunden mit einem Stellenabbau
kann eine konjunkturelle Abwärtsspirale auslösen. In pessimistischen
Rezessionszeiten ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen erschwert.
• Verstärkter Warenhandel führt zu mehr Verkehr und höherer Umweltbelastung
(„Warentourismus“). Zudem sind die Umweltstandards in den Schwellenländer in der
Regel tiefer als in den Industrieländer. Diese externen Kosten werden von den
Unternehmen jedoch nicht internalisiert. Umweltressourcen werden verschwendet
und der internationale Handel wird so zu stark ausgeweitet. Die Umweltschäden
verringern die Wohlstandsgewinne, die durch die internationale Arbeitsteilung
erreicht werden.
• Deshalb sollten die externen Kosten internalisiert werden, z.B. mit einer CO2
-
Abgabe oder Emissionshandel und zwar auf internationaler Ebene.
 
   
Frage: Welches sind die Nachteile des freien internationalen Handels?
Paket: Spezialthemen der VWL
 
 
   
 

 

 

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