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• Globalisierung beruht auf gesunde Nationalstaaten. Spätestens mit der
Gründung der WTO wurde den einzelnen Staaten mehr vorgeschrieben.
Dies gilt auch für Kapitalverkehrsschranken. Die nationalen Regierungen
sind in ihrer Wirtschaftspolitik eingeschränkt, da sich diese auf
Finanzflüsse auswirken. Auch anfälliger für Finanzkrisen, da Investoren
das Kapital schnell abziehen können.
• «Trilemma der Globalisierung»: Von der Globalisierung, Demokratie und
nationalen Souveränität kann man nur zwei auf einmal haben. Wenn die
Globalisierung forciert werden soll, wird das auf Kosten des
Nationalstaates oder der Demokratie gehen. Denn ein Ziel der
Globalisierung ist die Harmonisierung (z.B. Steuersystem, Arbeitsmarkt).
• Nationale Regierungen müssen neben den Zugang zum Weltmarkt auch
die eigenen wirtschaftlichen Fähigkeiten fördern (z.B. Bildung). D.h. es
müssen eigene Industriezweige aufgebaut werden. Sonst beschränkt sich
der Export auf Rohstoffe oder einfache Güter.
 
   
Frage: Was ist das Trilemma der Globalisierung?
Paket: Spezialthemen der VWL
 
 
   
 

 

 

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