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• Gemäss Harvard-Professor Rodrik wird das durch den Freihandel
gewonnene zusätzliche Volkseinkommen zu wenig dafür verwendet, die
Verlierer der Globalisierung aufzufangen, umzuschulen und mit anderen Jobs
zu versorgen. Es braucht nicht noch mehr Freihandel, weil sonst die
Unterstützung erodiert. Freihandelsabkommen sollten nicht zu einengend
sein, es braucht mehr Flexibilität und Autonomie für Staaten. Es ist wichtig,
dass die Bürger nicht das Gefühl haben, dass die nationale Politik nichts
gegen äussere Einflüsse unternehmen kann.
• Gemäss Oxford-Professor O’Rourke braucht es einen starken Staat, der die
negativen Folgen der Globalisierung abfedert. Staat sollte nicht geschwächt
werden (wie in den USA passiert). Anderenfalls droht eine
Polarisierung/Desintegration der Gesellschaft mit verstärktem Populismus
und wachsende ökonomische Ungleichheit.
 
   
Frage: Wieso sollte der Staat die negativen Folgen der Globalisierung abfedern?
Paket: Spezialthemen der VWL
 
 
   
 

 

 

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