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• Grosse Rohstoffvorkommen können eine negative Wirkung auf die
wirtschaftliche Entwicklung haben -> holländische Krankheit. Andere
Exportbranchen des Landes leiden unter der Dominanz der Rohstoffe. Durch
stark steigende Ausfuhren wertete die holländische Währung auf, andere
Produkte verloren an Wettbewerbsfähigkeit, Exportindustrie kam unter Druck,
mehr Arbeitslosigkeit. Die holländische Krankheit bricht nicht aus, wenn
Länder die Rohstoff-Einkommen im Ausland anlegen und so den
Wechselkurs kontrollieren (z.B. norwegischer Staatsfonds).
• Der Internationale Währungsfonds hat auch für andere Länder festgestellt,
dass bei einem Anstieg der Erdöleinnahmen von 10% die industrielle
Produktion im selben Land um ca. 3.5% sinkt.
• Weniger entwickelte Länder sollten die Einnahmen aus Rohstoffen in
eigenen Land investieren, vor allem in Bildung oder Infrastruktur. Damit
würde sich die Produktivität der gesamten Wirtschaft erhöhen.
• Wegen widriger lokaler Verhältnisse wie kaum entwickelte Infrastruktur,
hoher Korruption und Kriminalität, aber auch schlechter beruflicher
Qualifikation sind viele Entwicklungsländer für Direktinvestitionen unattraktiv
und rohstoffreiche Länder entwickeln sich ungünstig.
• Migration als eine Folge der Armut. Lösung um diese Migration zu mildern
ist, mehr Arbeitsplätze in diesen Ländern zu schaffen.
 
   
Frage: Was ist der Ressourcenfluch?
Paket: Spezialthemen der VWL
 
 
   
 

 

 

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