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Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit, sich selbst durch eigenes rechtsgeschäftliches Handeln zu berechtigen oder zu verpflichten. Das ABGB kategorisiert die geistige Reife nach dem Alter wie folgt:

- Kinder: bis zum vollendeten 7. Lebensjahr
sind vollkommen geschäftsUNfähig und können nur durch ihren gesetzlichen Vertreter Rechte erwerben. Geringe, dem Alter entsprechende Geschäfte des tägl. Lebens sind ihnen jedoch erlaubt (Taschengeld).

- unmündige Minderjährige: ab dem 7. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
sind beschränkt geschäftsfähig. Sie können sich berechtigen, aber grundsätzlich nicht verpflichten. Rechtsgeschäfte, die über ein Geschäft des tägl. Lebens hinausgehen, sind jedoch nicht schlichtweg nichtig. Sie sind schwebend unwirksam d.h. müssen nachträglich vom gesetzl. Vertreter zugestimmt werden um Gültigkeit zu erlangen.

- mündige Minderjährige: ab dem 14. bis zum vollendetem 18. Lebensjahr
mündige Minderjährige haben eine erweiterte Geschäftsfähigkeit. Sie können sich zu vertraglichen Dienstleistungen verpflichten (außer Lehr- und Ausbildungsverhältnisse) und auch über ihr Einkommen frei verfügen, solange die Befriedigung ihrer Lebensbedürfnisse dadurch nicht gefährdet ist.

- volljährige: über 18 Jahre
sind voll geschäftsfähig. Es sei denn, sie leiden an einer psychischen Krankheit oder an einer geistigen Behinderung - solche Pers. wird ein Sachwalter zur Seite gestellt
 
   
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Geschäftsfähigkeit...Alter...
Paket: Kündigungsrecht
 
 
   
 

 

 

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