Antwort

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Nein, Herr Bierri kann den gültig zustande gekommenen Kaufvertrag wegen Erklärungsirrtums anfechten. Er hat gemäss OR 24 I Ziff. 3 eine Leistung von erheblich grösserem Umfange versprochen, als es sein Wille war. Hat Herr Bieri seinen Irrtum jedoch der eigenen Fahrlässigkeit zuzuschreiben, ist er gemäss OR 26 I zum Schadenersatz verpflichtet.  
   
Frage: 17. Was kann man in den folgenden Fällen unternehmen?

Alex Bieri hatte den Auftrag 40 Druckerpatronen des Typs CX399.01 zu bestellen. Aus Versehen schreibt er auf die Bestellung 400 Druckerpatronen XC057.12. Da er die Auftragsbestätigung nicht recht anschaut, bemerkte er seinen Fehler erst, als die Patronen geliefert werden. Muss er die falschen Druckerpatronen behalten?
Paket: lex I
 
 
   
 

 

 

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