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Da Andreas Herzog offensichtlich zwei zentrale Arbeitnehmerpflichten verletzte (Schwarzarbeitsverbot und Geheimhaltungspflicht), sind seine Erfolgsaussichten gering. Die Arbeitgeberin kann aus wichtigem Grund das Arbeitsverhältnis jederzeit fristlos auflösen. "Als wichtiger Grund gilt namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann." (OR 337 II). Die Pflichtverletzungen von Andreas Herzog stellen zweifellos einen "wichtigen Grund" im Sinne von OR 337 dar, und das Gericht wird die fristlose Kündigung als gerechtfertigt beurteilen.  
   
Frage: 21. Die Geschäftsführerin kündigt Andreas Herzog fristlos, weil er gegen das Verbot der Schwarzarbeit und gegen die Geheimhaltungspflicht verstossen hat

Wie beurteilen Sie seine Erfolgsaussichten? Suchen Sie im Gesetz die Formulierung,, nach der man beurteilen muss, ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist, und argumentieren Sie.
Paket: lex II
 
 
   
 

 

 

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