Präsentation

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Die ganze Villa weist Merkmale verschiedener Baustiele auf. Vor allem sind es aber Elemente aus dem Klassizismus, die ins Auge stechen.

Eigentlich hätte ja die Seefassade den Hauptakzent bilden sollen. Mit dem Einbezug der Parkanlage wurde jedoch das Hauptgewicht der Parkfassade gewidmet. Diese wurde mit der Mischung der Renaissance aufgewertet
Bei der Nordfassade ist es klar ersichtlich, dass es sich um ein klassizistisches Bauwesen handelt. Vor allem die einfachen Ionischen Säulen stammen von den griechischen Vorbildern. Oben, hinter dem Fenster waren ursprünglich die Küche, das Kinderzimmer und die Räume fürs Personal.

Die Westfassade, welcher man am wenigsten Beachtung geschenkt hat, bildet heute den Eingang fürs Museum Rietberg.
Die Ostfassade ist mit dem Dreiecksgiebel ist bedeutend pompöser gestaltet. Von hier aus hat man den Blick auf den Zürichsee, wobei man heute vom Erdgeschoss durch die vielen Neubauten und den Bäumen, die inzwischen gewachsen sind, nicht mehr viel sieht.
Der Innenausbau ist eine Kunst für sich, denn jeder Raum war anders gestaltet. In manchen Räumen gibt es Säulen und Pfeiler, in anderen hat man mit Zimmerpflanzen eine warme Atmosphäre geschaffen.
         
Wie bereits erwähnt, ist die Parkfassade mit architektonischen Elementen aus dem Klassizismus und der Italienischen Renaissance ausgeschmückt. Vor allem ist es das Obergeschoss, welches die Merkmale der Renaissance hat. Auch mit den Farben hat Zeugheer perfekt gespielt und den Bau in seine Umgebung angepasst. Dieser Baustil mit dem Mittelrisalit, also die herausragende Mitte, war damals sehr gefragt. Die Sicht auf die Parkanlage ist herrlich und der Park scheint kein Ende zu haben.
Die dorischen Kapitelle sind Elemente, die die Griechen oft für ihre Tempel gebraucht haben. Wo hingegen der Rundbogen im Obergeschoss der Renaissance zuzuordnen ist. Hier der Architrav, der auf der oberen Mauer lastet. Die Griechen bauten ihn meistens direkt über die Säulen. Die 5 Büsten haben etwas mythisches in sich. Links und rechts hat es auch noch 2 Köpfe. Während unserer Forschung konnten wir jedoch nur die rechte Büste ausfindig machen. Diese stellt Ludwig van Beethoven dar.
Diese kleinen Säulenreihen nennt man Ballustraden. Sie dienen als Geländer auf dem Dach oder Balkon. Die ionischen Kapitelle sind wesentlich schöner, als die dorischen im Erdgeschoss. Diese runden Schmuckmotive nennt man Medallions. Hier eben die Säulen. Sie haben Ritzen, diese nennt man Kanneluren, auch ein klassizistisches Element. Die flachen Säulenartigen Pfeiler nennt man Pilaster. Diese sind der Säulenordnung angepasst. Der ganze Bau lastet auf einem Sockel.
         
Auch das Gesims, das den Erdgeschoss mit dem Obergeschoss verbindet, hat ihren Ursprung bei den Griechen. Die Skulpturen verleihen dem Eingang mehr Persönlichkeit. Es handelt sich dabei um 2 Damen aus dem Antiken Rom. Die Steinquader an den seitlichen Fassadenteilen sind klar Elemente aus der Renaissance. Diese bilden einen netten Kontrast zum Mittelteil.

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