Gesprächsführung und Beratung

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Was kann nicht als Voraussetzung für kommunikative Kompetenz gelten?
a. Intentionalität
b. Reziprozität
c. Einstimmung auf den Partner
d. Manipulation
Was folgt direkt aus Harlow (1932)?
a. Dem Baby möglichst viel Nahrung geben ? selber stillen?
b. Im möglichst viel Wärme geben?
c. Möglichst auf seine Spontanität antworten?
d. Möglichst lebhafter Umgang mit ihm?
Welche phylogenetische Voraussetzung muss für das dialogische Verhalten nicht gegeben sein?
a. Vererbung der Modifikabilität
b. Schutzräume
c. Eine bestimmte Komplexität / ein bestimmtes Gehirnvolumen
d. Lautgestik
         
Junge von guten Müttern, die später von schlechten Müttern aufgezogen werden, werden später:
a. Gute Mütter
b. Teil gute, teil schlechte Mütter
c. Schlechte Mütter
Welches Konzept wird in der Regel mit dem Dreischritt nicht verwendet?
a. Interpretation
b. Intervention
c. Qualifikation
d. Noch was anderes…
Sinnverständigung setzt voraus:
a. Gleiche Interessen
b. Einen expliziten Dreischritt über die verwendeten Bedingungen
c. Gleiche Meinungen
d. Beide verstehen unter den verwendeten Wörter das Gleiche
         
Für die Verständigung braucht es nur:
a. Gutes Zuhören
b. Einen impliziten Dreischritt
c. Einen expliziten Dreischritt
d. Von Zeit zu Zeit einen expliziten Dreischritt
Bei einem Monolog erfolgt die Verständigung:
a. verbal
b. Nonverbal
c. Paralingual
d. Erst nach Abschluss des Monologes
Manipulation besteht bei:
a. Ungleichen, ausgewiesenen Interessen
b. Ungleichen, nichtausgewiesenen Interessen
c. Gleichen, ausgewiesenen Interessen
d. Gleichen, nicht ausgewiesenen Interessen
         
Welche Elemente gehören zur Manipulation?
a. Beeinflussung
b. Einseitige, ausgewiesene Beeinflussung
c. Einseitige nicht, ausgewiesene Beeinflussung
d. Zweiseitige ausgewiesene Beeinflussung
Was setzt ein geübter Manipulator an?
a. Positive Qualifikation
b. Negative Qualifikation
c. Interpretation der Person
d. Interpretandum der Person
Woher bezieht ein Hellseher einen Grossteil seiner Informationen? Von der…
a. Qualifikation
b. Interpretation
c. Überinterpretation
d. Interpretandum
         
Bei einer einseitig eingeleiteten Deseskalation hofft der Nachgebende auf folgendes Prinzip:
a. Vernunftprinzip
b. Reiz-Reaktionsprinzip
c. Reziprozitätsprinzip
d. Prinzip der Rückmeldung
Dialog zwischen einer Mutter und ihrem Sohn in einem mexikanischen Haushalt. Was fehlt der Mutter?
a. Durchsetzungsvermögen
b. Intention
c. Reziprozität
d. Intentionalität
Der Säugling hört mit dem schreien auf, wenn die Mutter das Zimmer betritt
a. Klassische Konditionierung
b. Instrumentelle Konditionierung
c. Operante Konditionierung
         
Neurologisch grundlegend für empathisches Verhalten
a. Linke Hemisphäre des Gehirns
b. Rechte Hemisphäre des Gehirns
c. Spiegelneuronen
d. Sind sprachliche Wiedergabe
Aus welchem Konzept besteht die Zeichentheorie von Perice?
a. Ausdruck, Beziehung zum Referenten
b. Ausdruck, Darstellung, Beziehung, Appell
c. Zeichenkörper, Referent, Interpretant
d. Ausdruck, Darstellung, Appell
Aus welchem Konzept besteht das Organon-Modell von Bühler?
a. Ausdruck, Beziehung zum Referent, Interpretand
b. Ausdruck, Darstellung, Beziehung, Appell
c. Ausdruck, Darstellung, Appell
         
Aus welchem Konzept besteht das Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation von Schultz von Thun?
a. Ausdruck, Beziehung zum Referenten, Interpretant
b. Zeichenkörper, Referent, Interpretand
c. Ausdruck, Darstellung, Appell
d. Appell, Sachinhalt, Beziehung, Selbstoffenbarung
Was muss nach Spitz in das Modell der Entenmutter eingebaut werden, damit es tatsächlich zur Prägung kommt?
a. Lock-Ruf-Mechanismus
b. Ansprech-Verhalten
c. Respondence
In den Erbgang eingehende Modifikabilität ermöglicht die
a. Vererbung erworbener Eigenschaftn
b. Vererbung gelernter Verhaltensweisen
c. Vererbung der Möglichkeit von Veränderung und Differenzierung im Verlauf der Ontogenese
         
Das vierseitige Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation stammt von:
a. Bühler
b. Schultz von Thun
c. Pierce
Wer hat 3 von 4 Aspekten des Modells der zwischenmenschlichen Kommunikationübernommen?
a. Bühler
b. Foppa
c. Hörmann
Welches Konzept ist ungleich dem Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation?
a. Sachbeziehung
b. Personenbeziehung
c. Bezug auf Ausdruck
d. Kontextbezug (Schultz von Thun)
         
Der Dreischritt nach Froppa beinhaltet:
a. Interpretandum, Interpretand, Qualifikation
b. Interpretandum, Interprelation, Interpretand
Welcher Begriff gehört nicht zum 3-Schritt?
a. Interpretandum
b. Wiedergabe
c. Wiederholung
d. Qualifikation
Wann hebt ein Gesprächspartner eine Subbotschaft zu einer Hauptbotschaft ausdrücklich in einem 3-Schritt hervor?
a. Nie
b. Durch die Sinnverständigung
c. Immer
d. Durch Klärungsbedarf
         
Glauben sie, dass das genügt?“ Welche Seite wird hier hervorgehoben?
a. Selbstoffenbarung
b. Beziehung
c. Sachinhalt
d. Appell
Nach Duncan kann ein Sprecher einem Hörer paralingual anzeigen, dass er weitersprechen möchte. Welche Option hierfür ist nicht geeignet?
a. Abklingen der Tonhöhe
b. Aufrechthalten der Tonhöhe
c. Hörbares Einatmen
d. Dehnen der letzten Silbe
Die Hauptbotschaft kann…
a. Nur verbalisiert sein
b. Darf explizit sein
c. Kann prä-, non- verbal vermittelt werden
d. Wird in der Regel nonverbal vermittelt
         
Am häufigsten verbalisiert wird:
a. Appell
b. Sachlage
c. Beziehung
d. Selbstkundgabe
Verbalisierung ist:
a. Bewusstmachung von unbewussten Erfahrungen (zu psychoanalytisch)
b. Versprachlichung von wahrgenommenen Gefühlen
c. Substantivierung in Wertformen transformieren
d. Mit Hilfe des Therapeuten Gefühle, dies ich gerade unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen zur Sprache zu bringen
Was ist keine sprachliche Diskriminierung‘
a. Kategorisierung und negative Bewertung
b. Kategorisierung und positive Bewertung
c. Kompliment bezüglich sozialer Kategorie
d. Kategorisierung negativer Bewertung
         
Was gehört nicht zu einer Diskriminierung?
a. Kategorisierung
b. Abwertung der Gruppe
c. Individuelle Abwertung
Implizite Diskriminierung ist:
a. Verbalisierung des Kontextes
b. Verbalisierung der Eigengruppe
c. Verbalisierung der Fremdgruppe
d. Kontextverweis im Interpretandum
Soziale Identität ist in welchem Fall die stärkste Diskriminierung?
a. Fremdgruppe stärker als Eigengruppe
b. Eigengruppe stärker als Fremdgruppe
c. Fremdgruppe unterscheidet sich wenig von Eigengruppe
d. Fremdgruppe unterscheidet sich stark von Eigengruppe
         
Welches sind die Grundhaltungen der GPT?
a. VEE, Konsistenz, Kongruenz
b. Kongruenz, unbedingte Wertschätzung, Empathie
c. Kongruenz, VEE, Empathie
d. Kongruenz, unbedingte Wertschätzung, VEE
Was ist keine sprachliche Diskriminierung‘
a. Kategorisierung und negative Bewertung
b. Kategorisierung und positive Bewertung
c. Kompliment bezüglich sozialer Kategorie
d. Kategorisierung negativer Bewertung
Tausch und Tausch ergänzten Rogers Grundhaltung nicht durch:
a. Kongruenz
b. Gelöstheit
c. Engagement
d. Multimodalität
         
Eine Klientin sagte nach Therapeut-Interpretation nichts, lächelte aber zufrieden und fragte „Wie kommen sie darauf?“ ? Handelt es sich bei dieser Therapeuten-Interpretation um:
a. Selbstexpl. Anregende VEE
b. Eine oberflächliche verbale Wiedergabe
c. Offensichtliches Missverständnis
d. Verständnis am Rande des Gewahrwerdens
Welche Variable gehört nicht zu den Grundvariablen von Rogers?
a. Nicht-possessive Wärme
b. Empathie
c. Zurückhaltung
Welcher ist kein typischer Begriff der Gesprächsführung?
a. Selbst
b. Verhalten
c. Kongruenz
d. Aktualisierungstendenz
         
In der Therapie:
a. Ergänzen sich Selbst- und Interaktionsregulierung
b. Schliessen sich Selbst- und Interaktionsregulierung gegenseitig auf
c. Bestimmen die Selbstregulierungen die Interaktionsregulierung
d. Selbst- und Interaktionsregulierungen beeinflussen sich gegenseitig
Ein potenzieller Klient wird kaum in Beratung gehen, wenn er sich auf der Stufe … von Fogers befindet:
a. Eins
b. Zwei
c. Drei
d. Vier
Der therapeutische Prozess als gegenseitige Übertragung und Regulierung erlaubt…
a. Diagnose des Klienten
b. Diagnose des Therapeuten
c. Bedeutungsverständigung
d. Sinnverständigung
         
Focusing ist ein
a. Personenzentrierter Prozess
b. Körperzentrierter Prozess
c. Therapeutenzentrierter Prozess
d. Beziehungszentrierter Prozess
Selbstexploration ist:
a. Erforschung des Selbst
b. Bestimmung von eigenen Erfahrung
c. Introspektion
d. Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben
Sinnverständigung setzt folgendes Voraus
a. Verständigung über die Rede
b. Gleiche Meinung
c. Gleiche Interessen
d. Eine explizite positive Manipulation
         
Was kann nicht als Voraussetzung für Kommunikative Kompetenz gelten?
a. Intentionalität
b. Reziprozität
c. Einstimmung auf den Partner
d. Manipulation
Im Vergleich zur Face to Face Situation wird am Telefon der Dreischritt… vollzogen
a. Häufiger
b. Seltener
c. Etwa gleich häufig
d. Kaum je
Nach Henley (1988) besteht innerhalb der folgenden sozialen Gruppen die grösste informelle Berechtigung, dass die eine Subgruppe die andere berührt.
a. Status höhere / niedrige
b. Sportler / nicht Sportler
c. Männer / Frauen
d. Ältere / Jüngere
         
Bei welchem schritt setzt ein geübter Manipulator ein?
a. Bei einer Interpretation der zu manipulierenden Person
b. Bei einem Interpretandum derselben
c. Bei einer positiven Qualifikation
d. Bei einer negativen Qualifikation
Manipulation besteht bei… Interessen
a. Ungleichen, ausgewiesenen
b. Ungleichen, nicht ausgewiesenen
c. Gleichen, ausgewiesenen
d. Gleichen, nicht ausgewiesenen
Studierende sind
a. Faul ? negative Diskriminierung
b. Nicht fleissig ? verneinte, negative Diskriminierung
c. Arbeitsam ? positive Diskriminierung
d. Oft nicht erwerbstätig ? keine Diskriminierung
         
Im Test des Protokolltests von Rogers (1942) ist welches Konzept zentral?
a. Kongruenz
b. Konsistenz
c. Empathie
d. Direktiv / nicht direktiv
Welches therapeutische Verhalten steht bei Rogers im Vordergrund?
a. Verstehen am Rande der Gewahrwerdung
b. Reflexion der Gedanken des Klienten
c. Einfühlendes Verstehen
d. Oberflächliches Verstehen
Bei Monologen des Klienten
a. Heute sprechen sie aber viel
b. Stopp!
c. Bezug auf Emotionen / Ambivalenzen
d. Containing
         
Der Klient schweigt über längere Zeit. Was macht der Therapeut?
a. Auf jeden Fall auch Schweigen
b. Das ist gut, dass sie heute so nachdenklich sind
c. Fragen stellen
d. Kongruentes Verhalten
Tausch ist der…
a. Begründer der kognitiven Verhaltens Therapie (KVT)
b. Begründer der GPT
c. Promoter der GPT in der BRD
d. Wichtigster Vertreter des Focusing in der BRD
Bei welchem Konzept handelt es ich um die Entwicklungstendenz des Selbst, die beim Vorliegen von Bewertungsbedingungen mit der Tendenz des Organismus in Konflikt geraten kann?
a. Aktivierungstendenz
b. Aktualisierungstendenz
c. Selbstaktivierungstendenz
d. Selbstdarstellungstendenz
         
Bei welchem Ausdruck zeigt sich die Empathie?
a. Schuh an!
b. Au!
c. Weh?
d. Ja – weh
Welcher Aspekt (nach Schulz von Thun) steht bei Ausdruck 1, 2, 3 und 4 im Vordergrund? (1) Tochter: „Schuh an!“ (2) Vater: bückt sich und schlägt seinen Fuss an der Bank an „Au!“ (3) Tochter: Weh? (4) Vater: „Ja – weh“
a. Appell (1)
b. Sachinhalt (3,4)
c. Ausdruck (2)
d. Beziehung (4)
Zur Verständigung braucht es…
a. Bei jedem Redewechseln einen expliziten Dreischritt
b. Keinen expliziten Dreischritt
c. Keinen impliziten Dreischritt
d. Von Zeit zu Zeit einen expliziten Dreischritt
         
Beispiel: Abgeänderter Dialog zwischen Mann und Frau in der gemeinsamen Küche: Frau: Hallo Mann: Hallo Frau: Die Küche sieht wieder mal ordentlich aus Mann: Ja – da sieht es wirklich ordentlich aus. Frau: Gut so. Was versteht die Frau unter Gut so?
a. Frau gibt positive Qualifikation im Sinne eines Einverständnisses
b. Frau gibt negative Qualifikationen im Sinne eines mangelnden Einverständnisses
c. Frau gibt positive Qualifikationen, welche die Hauptbotschaft der Beziehung verdeckt
d. Frau missversteht den Mann so wie vorher die Frau missverstanden wir
Beispiel: (1) Glauben Sie, dass das genügt? (2) Glauben Sie, dass das genügt? (3) Glauben Sie, dass das genügt? (4) glauben Sie, dass das genügt? (5) Glauben Sie, dass das genügt?
a. 1 und 2
b. 2 und 3
c. 2 und 4 (1 und 4)
d. 4 und 5
Nach Winterhoff-Spuk (1983) wird bei der Äusserung „Jetzt würde ich gerne einen Kaffee trinken“ in der Aufforderungssituation i.U. zu einer reinen Feststellung die Hauptbotschaft Appell nonverbal wie folgt kommuniziert:
a. Längerer Blickkontakt
b. Kürzerer Blickkontakt
c. Leichtes Kopfnicken
d. Leichte Kopfbewegung
         
Wozu trägt Mediation (insbesondere Reformulierung einer Formulierung bzw. Interpretation eines Interpretatndums) nicht bei?
a. Respektierung der Bezugsperson
b. Entlastung (Sprecher, Hörer)
c. Versachlichung der Situation / Beziehung
d. Eigentliche Problemlösung
Deutsche sind überheblich“
a. Explizite positive Diskriminierung
b. Explizite negative Diskriminierung
c. Implizite positive Diskriminierung
d. Implizite negative Diskriminierung
Welches Konzept gehört nicht zum Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation?
a. Interpretation
b. Bezug auf den Gesprächspartner
c. Bezug auf den Sprecher
d. Sachbeziehung
         
Bei einem Erbstreit zwischen drei Geschwistern fragen sie jemanden an, ob er bei der … Auseinandersetzung behilflich sein könnte:
a. Meditation
b. Modifikation
c. Mediation
d. Moderation
Eine Therapeutin sagt zu einer Klientin, die fast eine halbe Stunde lang über ihren Arbeitskollegen gesprochen hatte:
„Sie haben ihren neuen Arbeitskollegen ziemlich heftig kritisiert, was dessen inhaltliche Positionen anbelangt, so hatte ich manchmal beim Zuhören von der Art her, wie sie von diesem Mann redeten auch das Gefühl, dass sie ihn eigentlich recht gut mögen. „
a. Zentrierung auf verbales Verhalten
b. Zentrierung auf Emotionen
c. Zentrierung auf Ambivalenz
d. Zentrierung auf nonverbales Verhalten
Warum führt Mediation in der Regel zu einer Deseskalation?
a. Reziprozitätsprinzip
b. Reaktanzprinzip
c. Bumerangeffekt
d. Emotionalisierungseffekt
e. Interpunktionsprinzip
f. Prinzip der guten Gestalt
g. Prinzip der schöpferischen Synthese
         
Im Test des Protokolltests von Rogers (1942) ist welches Konzept zentral:
a. Konsistenz
b. Reziprozität
c. Direktheit
d. Direktivität
“Schweizer sind freundlich und korrekt.“
• explizite positive Diskriminierung
• explizite negative Diskriminierung
• implizite positive Diskriminierung
• implizite negative Diskriminierung
Welches Konzept gehört nicht zum Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation?
• Interpretation
• Bezug auf den Gesprächspartner
• Bezug auf den Sprecher
• Sachbeziehung
         
Eine Therapeutin sagt zur Klientin, die fast eine halbe Stunde lang über ihren Arbeitskollegen gesprochen hatte:

Sie haben Ihren neuen Kollegen ziemlich heftig kritisiert, was dessen inhaltliche Positionen anbelangt, doch hatte ich manchmal beim Zuhören von der Art her, wie Sie von diesem Mann redeten auch das Gefühl, dass sie Ihn eigentlich relativ gut mögen.

• Zentrierung auf verbales Verhalten
• Zentrierung auf Emotionen
• Zentrierung auf Ambivalenz
• Zentrierung auf nonverbales Verhalten
Therapeut sagt:
„Manchmal müssen Sie auch ein wenig mich verachten und Sie haben dann das Gefühl, dass ich Sie mit meinem Bemühen um Verstehen gar nicht erreichen kann.“
Nach Schmid (2008) handelt es sich um folgende Resonanz:
• Selbstresonanz
• Konkordante empathische Resonanz
• Komplementäre empathische Resonanz
• Dialogische Resonanz
Welches Konzept gehört nicht zum Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation?
• Interpretation
• Bezug auf den Gesprächspartner
• Bezug auf den Sprecher
• Sachbeziehung
         
Bei der Dialogforschung handelt es sich um einen…
• Psychoanalytischen
• Kognitionspsychologischen
• Pragmatischen
• Behavioristischen
…Ansatz.
Welche Bestimmung trifft am ehesten auf Kommunikation zu? (Definition von Kommunikation)
• Gegenseitige Verständigung
• Wiederspiegelung der Wirklichkeit
• Versprachlichung der Gedanken
• Gegenseitige Manipulation
Wer war der erste Wissenschaftler, der sich mit Therapieforschung beschäftigt hat
• Rogers
• Freud
• Tausch
         
Was sagt die personenzentrierte Theorie soll man machen, wenn der Klient über einen längeren Zeitraum schweigt?
• Auf jeden Fall auch schweigen
• Das ist gut, dass sie heute so nachdenklich sind
• Fragen stellen
• Kongruentes Verhalten
• Lösung: unbedingt Wertung vermeiden!
Im Sinne von Rogers soll man einen Klienten, welcher noch in der 8. Stunde lange Monologe hält…
• …weiterreden lassen
• …gezielte Fragen stellen
• …auf Ambivalenzen hinweisen
Was wird bei der klassische Psychoanalyse weniger berücksichtigt als beim personenzentriertem Ansatz (GPT im Gegensatz zu PA)
• Nonverbales Verhalten
• Paralinguales Verhalten
• Sitzposition
• Verbales Verhalten
         
Bei einer einseitig eingeleiteten Deeskalation hofft der Nachgebende auf folgendes Prinzip:
a) Vernunftprinzip
b) Reiz-Reaktions-Prinzip
c) Reziprozitätsprinzip
d) Prinzip der Rückmeldung
Was kann nicht als Voraussetzung für kommunikative Kompetenz gelten?
a. Intentionalität
b. Reziprozität
c. Einstimmung auf den Partner
d. Manipulation
Welche phylogenetische Voraussetzung muss für dialogisches Verhalten nicht gegeben sein?

a. Vererbung der Modifikabilität
b. Bestimmte Komplexität / Volumen des Gehirns
c. Schutzräume mit elterlicher „Fürsorge“
d. Lautgestik
         
Im Vergleich zu Face-to-Face Situationen wird am Telefon der Dreischritt

a. häufiger
b. seltener
c. etwa gleich häufig
d. kaum je vollzogen
Nach Henley (1988) besteht innerhalb der folgenden sozialen Gruppe die grösste informelle Berechtigung, dass die eine Subgruppe die andere berührt:

a. Status Höhere / Niedrigere
b. Sportler / Nicht-Sportler
c. Männer / Frauen
d. Ältere / Jüngere
Bei welchem Schritt setzt ein geübter Manipulator ein?

a. bei einer Interpretation der zu manipulierenden Person
b. bei einem Interpretandum derselben
c. bei einer positiven Qualifikation
d. bei einer negativen Qualifikation
         
Woher bezieht der Hellseher einen Grossteil seiner Informationen?

a. Qualifikation
b. Interpretationen
c. Überinterpretationen
d. Interpretanden (der Klientin)
Bei einer einseitig eingeleiteten Deseskalation hofft der Nachgebende auf folgendes Prinzip:

a. Vernunftsprinzip
b. Reiz-Reaktions-Prinzip
c. Reziprozitätsprinzip
d. Prinzip der Rückmeldung
Studierende sind:
1. faul
2. nicht fleissig
3. arbeitsam
4. oft nicht erwerbstätig

a. negative Diskriminierung
b. verneinte, negative Diskriminierung
c. positive Diskriminierung
d. keine Diskriminierung
         
Im Test des Protokolltes(x)ts von Rogers ist (1942) ist welches Konzept zentral?

a. Kongruenz
b. Konsistenz
c. Empathie
d. Direktiv / Nicht-Direktiv
Bei Monologen der Klienten

a. „Heute sprechen sie aber viel“
b. Stop!
c. Bezug auf Emot., Amb.
d. Containing
K. schweigt längere Zeit, wie vorgehen?

a. auf jeden Fall auch schweigen (u.U. bis Ende der Stunde)
b. „Das ist gut so, dass sie heute so nachdenklich sind.“
c. Fragen stellen
d. Kongruentes Verhalten (z.B. sagen, wie der T. jetzt die Situation erlebt)
         
Tausch ist der

a. Begründer der KVT
b. Begründer der GPT
c. „Promotor“ der GPT in der BRD
d. wichtigster Vertreter des Focusing in der BRD
Die KVT gehört zur

a. Kognitive Psychologie
b. Humanistische Psychologie
c. Gestaltpsychologie
d. Systemische Psychologie
Welches konzeptuelle Verhältnis besteht zwischen Focusing und GPT?

a. F = GPT
b. GPT > F
c. F < GPT
d. F ungleich GPT
         
Bei welchem Konzept handelt es sich um die Entwicklungstendenz des Selbst, die bei vorliegen von Bewertungsbedingungen mit der Tendenz des Organismus in Konflikt geraten kann?

a. Aktivierungstendenz
b. Aktualisierungstendenz
c. Selbstaktualisierungstendenz
d. Selbstdarstellungstendenz (?)
Die KVT gehört zur

a. Kognitiven Psychologie
b. Humanistischen Psychologie
c. Gestaltpsychologie
d. Systemische Psychologie

Paula Heimann erkannte den therapeutischen Nutzen

a. der Gegenübertragung
b. der Übertragung
c. der Übertragung und Gegenübertragung
d. des Wiederstandes
         
Freud hat erkannt den therapeutischen Nutzen von

a. Übertragung und Gegenübertragung
b. Übertragung
c. Gegenübertragung
d. Weder Übertragung noch Gegenübertragung
Überinterpretationen seitens des Therapeuten können sein

a. ausschliessliche Gegenübertragungen seitens des Therapeuten
b. ausschliesslich Übertragung
c. weder Übertragung noch Gegenübertragung
d. Übertragung und / oder Gegenübertragung
Der Begründer der GPT heisst:

a. Freud
b. Rogers
c. Tausch
d. Gendlin
         
Was ist nicht typisch für die GT?
a) Selbst
b) Verhalten
c) Aktualisierungstendenz
d) fehlt
Welche Variable zählt nicht bei Rogers?
a) Empathie
b) Nicht possessive Wärme
c) Zurückhaltung
d) Echtheit
2) Das Verhalten der Schüler soll sich ändern. Wo erhalten sie die grösste Wertschätzung, so dass sich ihr Verhalten ändert?
a) Ferienlager
b) Schulstoff
c) Noten
d) Eltern bzw. deren Erziehung
         
Welche Variable ist nicht Teil der Theorie von Rogers?
a) Empathie
b) Nicht-possessive Wärme
c) Zurückhaltung
d) Echtheit
wenn im Test des Kontrolltextes beim Lesen der Klientenbeiträge ein adäquates Bild des Gespräches als Ganzes vermittelt wird, ist es:
a) nicht direkt
b) direktiv
c) nicht direktiv
d) direkt
Sinnverständigung setzt folgendes voraus:
a) gleiche Meinung
b) gleiche Interessen
c) Verständigung über die vorgetragene Bedeutung
d) explorative pos. Qualifikation der Interpretation
         
Das Modell von Schulz von Thun besteht aus vier Seiten/Ebenen der Kommunikation. Welches Konzept gehört nicht zu dieser Theorie?
a) Beziehung
b) Interpretation
c) Appell
d) Sachinhalt
Wann hebt eine Gesprächspartnerin eine Subbotschaft zu einer Hauptbotschaft hervor?
a) nie
b) immer
c) bei der Sinnverständigung
d) bei Klärungsbedarf
Bei einseitig eingeleiteter Eskalation beachtet man folgendes Prinzip:
a) Reziprozitätsprinzip
b) Reafferenzprinzip
c) Vernunftprinzip
d) Äquivalenzprinzip
         
Was trifft für Reformulierungen nicht zu?
a) Ausdruck von Respekt für den Partner
b) Beleg für Zuhören
c) Gefahr einer Eskalation
d) Chancengleichheit
Was ist Überinterpretation?
a) Therapeut interpretiert beständig
b) Therapeut nimmt alles persönlich
c) Therapeut ist zu wenig kongruent
d) Therapeut macht zu weitgehende Interpretation
Was trifft für Überinterpretation nicht zu?
a) zu weitgehende Information
b) Subbotschaft wird zur Hauptbotschaft erhoben
c) Hauptbotschaft wird zur Subbotschaft herabgesetzt
d) Gegenübertragung seitens des Therapeuten
         
Was ist keine sprachliche Diskriminierung?
a) Kategorisierung und negative Bewertung
b) Kategorisierung und positive Bewertung
c) Kompliment bezüglich einer sozialen Kategorie
d) Kategorisierung negativer Bewertungen
Was ist nicht sprachliche Diskriminierung?
a) Kategorisierung
b) Abwertung der Gruppe
c) individuelle Abwertung
Was ist relevant bezüglich der impliziten sprachlichen Diskriminierung?
a) Verbalisierung des Kontextes
b) Verbalisierung der Eigengruppe
c) Verbale Qualifikation der Fremdgruppe
d) Kontextverweis im Interpretandum
         
Wann kommt es zur stärksten sprachlichen Diskriminierung der Fremdgruppe bei der Theorie der sozialen Identität?
a) Fremdgruppe ist viel kleiner als Eigengruppe
b) Eigengruppe ist viel kleiner als Fremdgruppe
c) Geringe Unterscheidung der beiden
d) Sehr starke Unterscheidung der beiden
Focussing ist ein...
a) Personenzentrierter Prozess
b) Körperzentrierter Prozess
c) Therapeutenzentrierter Prozess
d) Beziehungszentrierter Prozess
Was ist Selbstexploration?
a) Erforschung des Selbst
b) Bestimmung von eigenen Erfahrungen
c) Introspektion
d) Auseinandersetzung mit eigenem Erleben
         
Was ist Verbalisierung?
a) Bewusstmachung von unbewussten Erfahrungen
b) Versprachlichung von wahrgenommenen Gefühlen und Gedanken
c) Substantivierung und in Wertformen transformieren
d) Mit Hilfe des Therapeuten Gefühle zur Sprache bringen, welche sich gerade unterhalb der Wahrnehmungsschwelle befinden (würde es oberhalb heissen, wäre diese Antwort auch richtig)
In Therapie...
a) ergänzen sich die Selbst- und die Interaktionsregulierungen
b) Schliessen sich die Selbst- und die Interaktionsregulierungen aus
c) Bestimmen die Selbstregulierungen die Interaktionsregulierungen
d) Selbstregulierungen und Interaktionsregulierungen beeinflussen sich gegenseitig
Was tut der Therapeut, wenn der Klient ihn beleidigt?
a.) er bricht die Therapie ab
b.) er zeigt grössere Wertschätzung
c.) er zeigt mehr Empathie
d.) er achtet auf Kongruenz
         
Was wirkt sich nicht als Überinterpretation aus?
a.) Theoriezentriert
b.) Therapeutzentriert
c.) Institutionszentriert
d.) Klientzentriert

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